Forellen Quintett – Kammermusik für Klavier und Streicher

Franz Schubert (1797 – 1828)

Forellenquintett op. post. 114, D 667

Julius Gessinger (1899 – 1986)

Kochertal-Variationen op. 23

Franz Schubert begann die Komposition des heiteren Forellenquintetts vermutlich im Jahr 1819 während seines ersten Aufenthalts in Steyr und vollendete es in Wien. Als einzige schriftliche Quelle blieb eine Abschrift in Stimmen von Schuberts Freund Albert Stadler. Aus ihrem Titelblatt geht hervor, dass das Quintett auf Anregung und Wunsch des Steyrer Musikmäzens und Cellisten Silvester Paumgartner entstand und ihm auch gewidmet ist. Den Beinamen erhielt das Quintett, weil Schubert dem Variationensatz sein Lied „Die Forelle“ als Thema zugrunde legte. Es besticht durch reizvolle Instrumentierung, Charme und Esprit.

Das aus Julius Gessingers Klavier-Variationen op.23 über das Lied „Mein Kochertal“ (Hohenloher Lieder, op.57/3) hervorgegangene Werk wurde in den 1960-er Jahren für Klavier-Quintett arrangiert. In der Vielfalt seiner Tonsprache zwischen romantisch-volkstümlicher Ironie und aufblitzendem Fugenernst ist die Instrumentierung des heiteren Werkes mitunter recht nonkonformistisch.

Sindelfinger Kammersolisten

Das Ensemble des Kammerorchesters Sindelfingen

Andreas Dürr, Klavier

Detlev Grevesmühl, Violine

Lydia Bach, Viola

Nicole Amann-Gessinger, Violoncello

Hartmut Gessinger, Kontrabass

Karten erhältlich im i-Punkt, Marktplatz 1, Telefon 07031/94-325 oder über i-punkt@sindelfingen.de und unter www.sindelfingen.reservix.de

Datum
27.02.2027, 19:00 - 21:00 Uhr
Veranstaltungsort

Odeon der SMTT
Wolboldstraße 21
71063 Sindelfingen

Veranstalter

Amt für Kultur

Tel: 07031 94325

E-Mail: i-punkt@sindelfingen.de